Gedanken, Fotos, Behinderung, Filme & Reisen

unerlaubte/wünschte Anrufe (1.854)

In Deutschland ist sogenannte Kaltaquise verboten, man darf von Firmen und ihren Vertretern nur angerufen werden, wenn man VORHER die Erlaubnis gab!
Zuwiderhandlungen können mit bis zu 50.000 € bestraft werden - ich habe bereits mehrfach welche bei der Bundesnetzagentur gemeldet.
Am Freitag rief angeblich jemand im Auftrag meines Strom- und Gasanbieters an, seine Firma sei für die Versorgung vor Ort zuständig, und man wolle mir einen günstigeren Öko-Tarif anbieten.
Da ich schon einmal von einem Mitarbeiter, der "EON" auf seinem Overall stehen hatte, fast betrogen worden wäre, war ich misstrauisch, und dann sagte er "Dieter Glaser" - ich habe mich nie mit diesem Namen irgendwo angemeldet, aber vor 15-20 Jahren riefen dauernd Firmen an und wollten diese Person sprechen, ich sagte dann immer "diese Person gibt es nicht" und legte auf.
Dieser Herr will am Montag noch einmal anrufen, ich hatte das Gespräch im Eßzimmer entgegen genommen, schaute dann in die FritzBox, und siehe da, das Gespräch kam aus der Schweiz - clever, denn die gehört nicht zur EU! Und die Bundesnetzagentur ist nur für Deutschland zuständig.
Zur Abrundung rief ich dann noch bei innogy an, und mir wurde bestätigt, dass das nicht von denen kam und sie auch nichts damit zu tun hätten!
Nun habe ich die Nummer wie schon viele in der FritzBox gesperrt.
Also Leute, seit achtsam und misstrauisch und immer Bedenkzeit erbitten, um nachfragen zu können!
Diethelm

2 Kommentare 22.6.19 23:03, kommentieren

Neue Fotos von Heute

mein Wohnzimmer (die Couch steht hinter dem Bett)
ich habe alles so angeordnet, dass ich bequem dran komme:

Blick von der Tür auf Sweatshirts und Unterwäsche

Blick von der Tür aufs Bett

Blick zum Schrank, davor Stuhl mit Trainingshosen und Wäschekorb

Blick Richtung Eßzimmer: Hosen und Sweatshirts

Blick vom Wohnzimmer in die Küche, links an der Dielenwand ein Feuerwehr-Modell Kasten
Alles nicht schön, aber praktisch
Diethelm

20.6.19 22:05, kommentieren

Heute wieder auf 2 Bierchen (1.852)

im "Nepheli", hatte leider 20 m davor geparkt und nicht gesehen, dass direkt davor ein Platz frei war.
Ich fragte dann einen Fahrer, der sich mit seinem SUV (braucht man sowas?) dorthin gestellt hatte, ob er, wenn er weg fuhr, meinen Wagen dorthin fahren könne, aber er wollte kein fremdes Auto fahren.
Also rief ich im Restaurant an, weil ich wusste, dass die Lebensgefährtin vom Chef da war, und bat sie, den Thekenmann und Fahrer zu bitten, zu mir zu kommen, und der setzte dann meinen Wagen mit Hilfe eines Kellners um - warum benötigen manche zwei Parkplätze?

Diethelm

1 Kommentar 18.6.19 17:07, kommentieren

Gerade las ich bei fb,

dass ein Moderator sich darüber mokierte, dass die meisten Menschen mit einer "Flappe" durchs Leben gehen,

da fiel mir ein, was ich in meiner Lehrzeit machte:
Ich ging fast jeden Tag in Bonn von meiner Arbeitsstelle (Bezirksdirektion vom "Deutscher Herold" am Marktplatz) quer durch die City zur Kantine in der Hauptverwaltung in der Poppelsdorfer Allee, ca. 10 Min., wenn man nicht trödelt, und im Sommer, wenn mir ein hübsches Mädel entgegen kam, das in Gedanken war oder eben mürrisch schaute oder so, sagte ich immer "lächeln!", und da gab es die tollsten Reaktionen wie wirklich ein Lächeln, ein Erschrecken oder "Du Blödmann!" - ich war eigentlich immer gut drauf, später dann, als die BD umgezogen war, war die Kantine vom Finanzamt näher, und wenn ich dann ankam und Essen holte, sagte ich immer freundlich "Mahlzeit", und beim ersten Mal erwiderte der Koch "Endlich einer, der nett ist!"
Auch ich denke, wenn alle positiv denken und handeln würden und tolerant wären, gäbe es keine Kriege, und die christlichen Werte würden wirklich gelebt!
Diethelm

2 Kommentare 16.6.19 20:41, kommentieren

Schutzengel, teil 1 (1.850)

Schutzengel - eigene Erlebnisse: (könnte ich jederzeit beeiden!)
Als Kind denkt man ja noch nicht über so etwas nach, aber im Nachhinein war es wohl das erste Mal, dass ein Schutzengel eingegriffen hat:
1) Ich war wohl ca. 8 Jahre alt, und mein Vater nahm mich und Mutte immer mit, wenn er zur Inspektion nach Bad Neuenahr zu Ford fuhr, damals konnte man in der Werkstatt noch zuschauen. Unser PKW stand auf der Grube, vorne war ca. 1 m Platz, und der Abschluss der Grube war ein halbrundes Blech. Ich wollte auf die andere Seite und sah nicht, dass auf dem Blech ein Ölfleck war und fiel kopfüber in die Grube - hätte ich mich nicht in der Luft gedreht, hätte ich nun ein Gittermuster im Gesicht, so fiel ich auf den Hinterkopf und musste genäht werden.
2) Mit ca. 18 Jahren fuhr ich mit zwei Mädels Richtung Nachbarort, und ihr Gerede lenkte mich ab, so dass ich mit den rechten Rädern neben die Fahrbahn geriet und fast im Graben gelandet wär, ich möchte mir nicht ausmalen, was hätte passieren können, aber ich konnte den Wagen noch abfangen!
3) Im Sommer 1973 nahm ich meine damalige dänische Verlobte für ein paar Tage mit zu mir nach Hause, und auf der Rückfahrt, noch vor Hannover, brannte im VW die rote Lampe, ich fuhr bei einer Tankstelle raus, und der Monteur, sagte, das seien die Kohlen, typisch Käfer, und bürstete sie ab (von PKW-Technik habe ich nicht wirklich Ahnung), ich fuhr also weiter, musste ja erst nach Dänemark und dann zur Kaserne nach Hildesheim, und es war Samstag Nachmittag! Dann brannte das Lämpchen wieder, und ich sah auf der rechten Seite einen Ort mit Tankstelle und fuhr von der AB ab, und was soll ich sagen? Der Tankwart sagte nur: "Da haben sie aber Glück, gleich nebenan wohnt ein Soldat der Werkstatt-Kompanie, der hat ein paar alte Käfer, und da kommt er gerade!" Der junge Mann baute bei einem die Kohlen aus und bei meinem VW wieder ein, und das ganze für 20 DM!
4) Im April 1982 fing ich beim OTTO-Versand als Bezirksleiter an, mein Vater war kurz zuvor gestorben und mein erstes Kind sagte sich an, da konnte ich schlecht die ganze Woche auf Reisen sein. Zu meinen Aufgaben gehörte neben Aquise und Kontoabstimmungen auch, interessierte Kundinnen ins Einrichtungshaus nach Köln-Deutz zu fahren, dazu nahm ich den Wagen meiner Frau (ich war inzwischen 7 Jahre verheiratet), weil der 4-türig war, ein Renault R5, und fuhr mit 4 Damen los, und da platzte mir auf der Überholspur der rechte Hinterreifen, ich schaute nach rechts, alles frei und konnte auf den Standstreifen rüber ziehen und den Reifen dort wechseln - nichts passiert!

2 Kommentare 14.6.19 23:50, kommentieren

Ich kann mich über Kleinigkeiten freuen

wie z.B. dass ich nach Monaten gestern vor dem Bistro Handelshof nur mit Stock vom Auto zu einem der Tische gegangen bin und wieder zurück und heute beim Griechen ("Nepheli") sogar über die Straße und habe das erste Eis diese Jahr genossen!

Ich habe trotz aller Widrigkeiten Freude am Leben!

Diethelm

4 Kommentare 14.6.19 15:13, kommentieren

Warum kann ich nicht ohne Hilfe gehen? (1.848)

Bis vor ca. 10 Jahren konnte ich das noch, auch tanzen, aber vielleicht wurde meiner letzten Frau alles zu viel, dabei verdiente sie durch mich gutes Geld, aber meine Mutter, die wir zu uns holen mussten, weil sie schon mal irgendwo umfiel und nette Menschen sie dann bei uns vorbei brachten, sie war da bereits weit über 80, beschlossen wir, in der ersten Etage die kleine Wohnung für sie frei zu machen, was ihr auch zustand (Notar).
Meine Mutter ludt uns einmal die Woche zum Essen ein und zahlte 1.000 € für alles, zusammen mit meiner Rente und ihrem Lohn hatten wir also über 3.000 € - was will man mehr?
Aber wenn es dem Esel zu gut geht...
Sie hatte sich da schon im Netz umgesehen und auch bereits Besuch auf der Arbeit erhalten!
Man muss sich einmal vorstellen: ich fuhr sie JEDEN Tag zur Arbeit und holte sie auch ab (sie hatte keinen Führerschein), Wegstrecke ca. 1 km.
Wir gingen Dienstags immer knobeln, und da sie den Sinn des Spiels wohl nicht verstand (es geht NICHT darum, zu gewinnen, sondern NICHt zu VERLIEREN!), kostete mich das jedesmal 50 €, dann noch ausgehen, inzwischen hatte sie sich als Alkoholikerin entpuppt, sie eröffnete mir dann im Oktober, dass sie mich verlassen würde, von da an Trennung von Tisch und Bett, ich bekochte mich und meine Mutter oder holte Essen, dann kochte sie für sich, ich Doof schlief im Esszimmer im Sessel, sie oben im Bett, da fing es an, dass ich ohne Hilfe nicht mehr gehen konnte,
Sie musste natürlich auch Dienstags in unsere (kleine) Stammkneipe, und da ich oft in ihrer Nähe sitzen musste, konnte ich sehen, dass jemand, den sie angeblich nicht mochte, unter ihrem Rock fingerte!
Als sie dann aufbrach (er folgte ihr), wartete ich so lange, wie ich glaubte, sie müsse zu Hause angekommen sein, und fuhr dann mit dem Auto nach Hause, da hing sie dann besoffen am Bauzaun des Nachbargrundstücks, er ebenso blau, ich machte ihr dann die Türe auf, zog ihr die Stiefel aus, dafür erhielt ich ein "Arschloch"!
Im Dezember zog sie endlich aus (die Kündigung ihres Arbeitsverhältnisses schrieb ich ihr auch noch), und als ob das nicht genug wäre, kam sie zum Scheidungstermin zum Amtsgericht, ich sah sie nicht, weil sie um die Ecke stand, setzte mich dann nach dem mühevollen Ersteigen der Treppe auf eine Stuhl an der Wand - sie stand fast genau mir gegenüber, kein Hallo oder "Guten Tag", und natürlich verzichtete sie nicht auf den Versorgungsausgleich, obwohl sie real genau so viel wie ich verdient hatte, leider nicht auf dem Papier, also wieder 30 € Rente weniger!
Leider kann man ja das Unterbewusstsein nicht beeinflussen, und ich bin zu sehr Romantiker uns sensibel, das alles traf mich tief, aber ich hoffe ja immer noch, dass ich eines Tages wieder gehen kann!
Und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Ein dickes Fell wäre gut, aber keine Elefant gibt seine Haut freiwillig ab!
Diethelm

3 Kommentare 13.6.19 07:17, kommentieren